Kennen Sie schon Sabine Sauer?
Liebe Sabine,
vielen Dank, dass wir heute mit Dir unsere Interview-Reihe fortführen können.
Das Ziel ist unseren Mitgliedern unsere vielen engagierten Mitstreiter und Mitstreiterinnen in den Gremien des IDRs etwas näher vorzustellen.
In einem Satz: Wer bist Du?
Ich bin Sabine Sauer, 61 Jahre, verheiratet. Mein Mann und ich leben mit unseren 10 Landschildkröten in einem kleinen Reihenhaus mit Garten in Bergheim.
Welches Hobby hast Du, das niemand erwartet?
Neben den Schildkröten haben einige Igel unseren Garten zu ihrem bevorzugten Domizil erklärt, um die ich mich kümmere. Außerdem bin ich ein „Konzert-Junkie“. Mein Mann und ich lieben es, Konzerte zu besuchen und diese Besuche mit kurzen Städtetrips zu verbinden. Das reicht von Schlager bis Metal, von Helene Fischer bis Evanescence, von Bergheim bis London. Außerdem lese ich sehr gerne und lerne seit etwa einem Jahr Italienisch.
Wo finden wir Dich beruflich, wenn Du dich nicht für das IDR engagierst?
Ich leite das Prüfungsamt des Rhein-Erft-Kreises in Bergheim.
Deine Position im IDR in drei Worten?
Verwaltungsratsmitglied, Landesgruppensprecherin NRW (gemeinsam mit Stefan Gürtzgen von der Stadt Goch), Kümmerin.
Warum engagierst Du dich hier? Ein Satz!
Ich habe in meinen Anfangsjahren in der Rechnungsprüfung viel von dem profitiert, was andere vor mir aufgebaut und geleistet haben, um die öffentliche Finanzkontrolle stark zu machen. Das möchte ich jetzt zurückgeben.
Wie hat sich die öffentliche Finanzkontrolle in den letzten Jahren entwickelt?
Von Erbsenzählern und Häkchenmachern zu verlässlichen und fachlich hochqualifizierten Beratern, Unterstützern und Prüfern.
Welche Herausforderungen sind Dir bei Deiner Arbeit in der Landesgruppe und dem Verwaltungsrat begegnet?
Meine größte Herausforderung ist es, den Spagat zwischen dem Anspruch an meine Arbeit im IDR und den mir zur Verfügung stehenden zeitlichen Reserven (dienstlich und privat) zu schaffen. Bei der Arbeit in der Landesgruppe dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, das unsere Mitglieder aufgrund der unterschiedliche Größe der Rechnungsprüfungsämter mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen zu kämpfen haben.
Auf welche Erfolge oder Veränderungen im Verein bist Du besonders stolz?
Von den Anfängen in der VERPA über die Gründung des IDR haben wir uns von einer in den Kinderschuhen oftmals noch ignorierten und belächelten Organisation zu einem kompetenten Ansprechpartner und Berufsverband in Sachen der öffentlichen Finanzkontrolle entwickelt, der noch Potenzial nach oben hat.
Ein Ziel für nächstes Jahr?
Ich möchte erreichen, dass die Möglichkeiten, die der Verein jetzt schon bietet, für unsere Mitglieder sichtbarer gemacht und von ihnen auch verstärkt genutzt werden.
Wo ist das IDR in 5 Jahren? Ein Satz.
Das IDR ist dann ein noch stärkerer und noch professionalisierter Berufsverband, der sich auch mit anderen Verbänden (im Ausland) vernetzt hat und für seine Mitglieder immer die aktuellen Themen und Entwicklungen im Auge hat. Bis dahin werde ich den Staffelstab als ehrenamtliche Landesgruppensprecherin an einen in Vollzeit beschäftigten Sprecher abgegeben haben, da ich mich langsam meiner Pensionierung nähere.
Ein Rat an alle Vereinsmitglieder:
Bringt euch und euren Erfahrungsschatz aktiv in die Arbeit des Vereins ein. Der Verein braucht jeden Einzelnen!
Das Interview führte Ina Eichhoff.